Sauna
Die Geschichte der Sauna ist ein Stück menschlicher Kulturgeschichte. Obwohl das Wort Sauna finnische Ursprünge hat, geht die Wissenschaft heute davon aus, dass das Schwitzbad keine finnische Erfindung ist. Es gibt Annahmen, wonach bereits in der Steinzeit Menschen in Erdhöhlen Wasser über erhitzte Steine gossen und den aufsteigenden Dampf als angenehm empfanden.
Aus Ostasien stammen die ältesten Funde Saunaähnlichen Badens. Es gilt als gesichert, dass die heutigen Finnen vor zirka 2000 Jahren bei ihrer Einwanderung aus Ostasien das Baden im Dampf mitbrachten.
Die älteste schriftliche Überlieferung von vor 2500 Jahren beschreibt die Reinigung nach einer Bestattung durch Schwitzen in einem durch glühende Steine aufgeheiztem Zelt.
Das Sauna-Baden hat sich weit verbreitet. Eskimos und Indianer, Finnen, Russen und Schweden pflegen das Schwitzbad. Selbst in Mittel- und Südamerika hielt das Dampfbad Einzug.
Die heute am weitesten verbreitete Form ist die so genannte
Finnische-Sauna
. Die Sauna-Kabinen sind immer als Massivholz-Sauna ausgeführt. Jedes andere Material riefe bei den herrschenden Temperaturen von 90 bis 120 Grad Verbrennungen der Haut hervor.
Die finnische ist keine Dampfsauna, sondern eine trockene Sauna. Der Schwitz- und Entspannungseffekt wird durch die hohen Temperaturen und eine äußerst geringe Luftfeuchtigkeit erzielt. Von Zeit zu Zeit werden die glühenden Steine auf dem Sauna-Ofen mit Wasser, oft versetzt mit Aufguss-Mitteln, übergossen. So entsteht ein besonders heftiger Reiz auf den Organismus. Nach dem Verlassen der Sauna-Kabinen ist die Abkühlung unter der eiskalten Dusche, mittels Wasserschlauch oder im Tauchbecken sowohl Bedürfnis als auch Wohltat und Voraussetzung für den gesundheitsfördernden Effekt.
Eine abgeschwächte Form ist die
Biosauna
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Sie ist besonders für Menschen geeignet, die keine große Hitze vertragen. Solche Sauna-Anlagen werden mit 40 bis 60 Grad Temperatur und bis zu sechzig Prozent Luftfeuchte betrieben. In Verbindung mit Lichttherapie, Massagen, Peelings und anderen Anwendungen finden Menschen mit angeschlagenem Kreislauf, Krampfadern oder ähnlichem Entspannung und Kräftigung ihres Immunsystems.
Nach überlieferter Sauna-Kultur erfolgt der Besuch von Sauna-Anlagen in Deutschland nur nackt. Die Nacktheit ist sowohl Überlieferung als auch zweckmäßig. Die nackte Haut nimmt gleichmäßig Wärme auf und kann ungehindert schwitzen. So wird eine Überhitzung des Körpers vermieden. Außerdem lässt sich der Schweiß vom unbekleideten Körper rückstandsfrei abwaschen.
Heimsauna
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Im Handel werden viele Möglichkeiten angeboten, ganz privat im vertrauten Umfeld zu saunieren.
Kompakte Masse gestatten den Einbau einer Heimsauna fast überall. Persönlich gestaltete Sauna-Anlagen machen den Einbau in sonst kaum nutzbare Ecken möglich. Kellerräume, Dach-Schrägen oder Abstellkammern erhalten einen neuen Sinn.
Gartensauna
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Eine eigene Garten-Sauna ist der verständliche Wunsch vieler Gartenbesitzer. Nach anstrengendem Arbeitstag muss nicht erst die Tasche gepackt und mehr oder weniger weit zur öffentlichen Sauna Anlagen gefahren werden. Die Sauna-Kabine hat Platz genug und die unangenehme Quasselstrippe von der mittleren Bank ist nicht da.
Dabei ist der Bau solcher Saunen auch auf kleinen Grundstücken möglich. Wenige Quadratmeter reichen meist aus.
Ausgehend von der Geschichte und den Traditionen der Sauna muss die Garten-Sauna eine Massivholz-Sauna sein. Von urigen Hütten aus Naturbelassenem Rundholz über verschiedene massive Holzbauweisen bis hin zur originellen fassförmigen Sauna wird der Interessent fündig.
Saunazubehör
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Ein großes Angebot an Sauna-Zubehör wie Kübel, Aufguss-Kellen, Aufgussbeimischungen, Hand- und Badetücher vervollständigt die Ausrüstung der Heimsauna.